Staudengarten
Die 2014 angelegten Staudenbeete im Wandelgarten zeichnen sich durch ihre inselhafte Aufteilung und die geschwungenen Rasenwege aus. In den Staudenbeeten dominieren im Frühling Narzissen und blaublühende Prärielilien. Im Verlauf des Frühsommers (ab Juni) beginnt die Blühphase der Großen Sterndolde (Astrantia major) zusammen mit Frauenmantel (Alchemilla mollis), Iris und Kugellauch. Im Anschluss folgen Staudenphlox (Phlox paniculata) und die Prachtscharte mit ihren ährenförmigen violettrosa Blüten, die auch Schmetterlinge und Hummeln anlockt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Blütezeit vom großen Schuppenkopf (Cephalaria gigantea). Die skabiosenähnliche und schwefelgelbe Blüte ist eine Nektarquelle von Juli bis August und lockt unzählige Insekten wie Bienen an. In den Staudenbeeten befinden sich aber auch besondere Gehölze, wie der Goldregen (Laburnum watereri), Echte Mispel (Mespilus germanica) und die selten anzutreffende Kastanien-Rose (Rosa roxburghii). Selbstverständlich tragen auch diese Gehölze dazu bei, dass es im Staudengarten ständig summt und brummt. Im Spätsommer sind es die vielen großen Blüten der Herbst-Anemone (Anemone hupehensis) sowie die Blütenschirme vom bienenfreundlichen Purpurdost (Eupatorium fistilosum). Die weinrote Blütenfarbe vom Purpurdost verträgt sich hervorragend mit den ersten blauviolett blühenden Astern.